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Die Notwendigkeit von Migration für die Gemeinde Jesu

                              

Dr. Noel Woodroffe (3.v.li) mit apostolischem Team




Brudergemeine...
Zinzendorf, Hernhutter                       
Die heutige Gemeinde Jesu wandert auf Grundlage der vorherigen Bewegungen Gottes. Migration oder Wanderschaft ist von Anbeginn Teil des geistlichen Entwicklungsprozesses von Gott für SEINE Gemeinde.

Die Aussage von Jesus „
Ich werde meine Gemeinde bauen“, weist auf einen kontinuierlich dynamischen Wachstumsprozess hin bis zur vollen Reife (Eph 4,13, NL) von allen.

Ein sehr bedeutsames und inspirierendes Bild für Migration ist die Wanderung der Israeliten durch die Wüste. Paulus fordert uns in 1Kor 10,11 (NL) auf, hiervon zu lernen: All diese Ereignisse, die ihnen widerfuhren, dienen uns als Beispiel. Sie wurden für uns, die wir am Ende der Zeiten leben, als Warnung aufgeschrieben.
 
Jede Vorwärtsbewegung der Gemeinde ist dazu bestimmt, diese in ein größeres Maß an Wahrheit, Kraft und übernatürliche Salbung hinein zu führen - gegen alle Widerstände eng an der Seite von Gott.
 

Migration beschreibt den Prozess des

  • Verlassens von einer Position mit der bewussten Absicht, eine neue Position einzunehmen
     
  • des Entwurzelns, Loslassens, Zurücklassens und des Neuen Kennenlernens, des Neuen Annehmens und des sich neu Einpflanzens
 
  • einer Wanderung zu einem klar definierten Bestimmungsort.
Wir betrachten Migration als ein Bild / Metapher für den persönlichen Umwandlungsprozess in das Ebenbild Christi hinein.

EPh 4,11-16
Migration der Gemeinde zum Ende hin

 
1.Kernaussage zu Vollkommenheit:
Am Ende unserer Wanderung soll sich eine Gemeinde entwickelt haben, die Jesus Christus vollkommen auf der Erde repräsentiert. Das heißt, dass jede Einzelperson beständig in allen Situationen und Lebenslagen die Fähigkeit hat, richtig – in vollkommener Übereinstimmung mit Christus - zu reagieren. 
2.Aussage zu Einheit:
Die Bedeutung der Einheit wird hier, wie auch an vielen anderen Schriftstellen, hervorgehoben. Einheit beschreibt
- unsere Gesinnung
- unsere Einstellung zu Brüdern und Schwestern
- unsere Bereitwilligkeit, Geschwister als Teil des gleichen
  Leibes anzunehmen   

Jes 2,2-4
Migration der Gemeinde zum Ende hin

1.
Die Gemeinde auf der Erde hat die Aufgabe, den Nationen
Christus zu offenbaren. Gott erwartet, dass wir, seine Gemeinde in
eine Position hinein kommen, in der wir eine klares Bild von
Christus in der Welt darstellen.

2.
Die Fähigkeit, ein Abbild Gottes auf der Erde zu sein erfordert,
dass wir in der Lage sein müssen, Menschen in Gottes Wegen zu
unterrichten.

3.
Das entscheidende Ziel Gottes in diesem Prozess ist es, dass die
Nationen durch das Lernen von der Gemeinde in das Bild Christi
umgewandelt werden, Vers 4.

 Beispiel für Migration:

Kol 3,8-10 
Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: Zorn, Wut,
Bosheit, Lästerung, schändliches Reden aus eurem
Mund.

Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit
seinen Handlungen ausgezogen

und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur
Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat!

In diesen Versen sehen wir, dass Paulus die Gläubigen
auffordert, alte, nicht Reich Gottes gemäße
Charakterzüge zurück zulassen. Ziel ist es, exakt den
Charakter des Reiches Gottes anzunehmen.
                 

      Migration als persönliche Umwandlung

Ps 84,5-7
Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets
werden sie dich loben. //
Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in
dessen Herz gebahnte Wege sind!
Sie gehen durch das Tränental und machen es zu einem
Quellort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen.

Diese Bibelstelle beschreibt die Umwandlungs-
kraft der Wanderung. Sie hebt die Fähigkeit des
Menschen hervor, durch schwierige Umstände
zu gehen und das Wertvolle darin zu erkennen,
indem Gottes Plan und Wirken für das eigene
Leben erkannt wird.


Wichtige Kriterien für Migration

 
1.Die Wanderung geschieht im Einklang mit Gottes Bewegung (Wüstenwanderung)

- Herz auf Pilgerschaft eingestellt (Segen)
- Stärke in Gott                                (Segen)

Gott legt den Weg fest, den wir gehen sollen. Alles andere ist Eigensinn.

2.  Die Wanderung beginnt inmitten schwieriger Umstände

Das Tränental ist ein Ort von Traurigkeit, Bedrängnis, der Not, des sich Sorgens. Der Psalmist beschreibt, dass ein Herz, welches sich auf Pilgerschaft eingestellt hat, die Fähigkeit hat, hindurchzugehen und das Tränental in einen Quellort umzuwandeln.

 
3.Die richtige Perspektive auf die Umstände hat die Kraft, die Umstände zu verändern.

Die Wanderung beschreibt den Prozess, indem sich unsere Haltung gegenüber den Umständen ändert. Ein Pilgerherz hat die Eigenschaft, Änderungen anzunehmen, zu umarmen; es weigert sich, stehen zu bleiben und sich nicht weiter zu entwickeln.
Ein solches Herz erkennt den Wert, neue Perspektiven zu sehen, neue und wichtige Erkenntnisse zu haben.









Die Gegenwart Gottes, 4Mo 9,15-23

  Und an dem Tag, als die Wohnung aufgestellt wurde, bedeckte die Wolke die Wohnung des Zeltes des Zeugnisses; und am Abend war sie über der Wohnung wie das Aussehen eines Feuers bis zum Morgen. So war es ständig: die Wolke bedeckte sie, und des Nachts <war es wie> das Aussehen eines Feuers.Und sooft die Wolke sich von dem Zelt erhob, brachen danach die Söhne Israel auf; und an dem Ort, wo die Wolke sich niederließ, dort lagerten die Söhne Israel.Nach dem Befehl des HERRN brachen die Söhne Israel auf, und nach dem Befehl des HERRN lagerten sie


Die Gegenwart Gottes

Die Reise des Volkes wurde von Gott
bestimmt, nicht durch Wünsche oder
Neigungen der Leiter oder des Volkes.

Die Gemeinde muss sich bewegen, wenn Gott
sich bewegt. Es kann sein, dass das Volk sich
nicht weiter bewegen will, wenn die Sonne in
der Wüste brennt, aber sobald sich die Wolke
bewegte, mussten sie aufbrechen.

Die Gegenwart Gottes

Gott setzt die Zeit für jede Bewegung fest. Es
gab eine Zeit für das Volk zu lagern. In dieser
Zeit konnte Mose das Volk lehren, ermahnen
zurechtbringen usw..

Das Volk musste auferbaut werden und
verstehen, was Gott gegenwärtig seinem Volk
sagt, damit es versteht und in die Prinzipien des
Reiches Gottes hinein findet.

Lk 7,29-30 Und das ganze Volk, das zuhörte, und die Zöllner
haben Gott recht gegeben, indem sie sich mit der Taufe des
Johannes taufen ließen; die Pharisäer aber und die Gesetzes-
gelehrten haben den Ratschluß Gottes für sich selbst
wirkungslos gemacht, indem sie sich nicht von ihm taufen
ließen.

Die Gegenwart Gottes

Die Aufnahme der Wanderschaft in der Wüste
nach einer Zeit des Lagerns können wir
verstehen als das Weitergehen auf neuer
Grundlage, auf einem höheren Niveau der
Erkenntnis Gottes.

Die Gemeinde bewegt sich weiter, um Gottes
Wort zu befolgen und das Neue und Erkannte
umzusetzen.

Das Wort Gottes - Manna vom Himmel

Das Volk mußte auf Anweisung Gottes Manna für jeden Tag extra sammeln. Versuche, das Manna aufzubewahren, scheiterten, weil das Manna verrottete.

Das heißt, die Gemeinde kann nicht davon leben, was sie in der Vergangenheit an Offenbarung hatte.

Wir müssen vielmehr beständig neue Erkenntnisse sammeln, die Gott uns durch sein Wort anbietet.


Röm 12,2 
Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.


Migration beinhaltet den Prozess
-des Entwurzelns, Loslassens, Zurücklassens
-und Neues kennenlernen, Neues annehmen, sich neu einpflanzen

Wir betrachten Migration als ein Bild / Metapher
für den persönlichen Umwandlungsprozess in
das Ebenbild Christi hinein.


Migration als geistlichen Kampf

4Mo 10,34-36 
und die Wolke des HERRN war über ihnen am
Tag, wenn sie aus dem Lager zogen. Und es
geschah, wenn die Lade aufbrach, sagte Mose:
Steh auf, HERR, daß deine Feinde sich
zerstreuen und deine Hasser vor dir fliehen!
Und wenn sie ruhte, sagte er: Kehre zurück,
HERR, zu der großen Menge der
Tausendschaften Israels!

Jedes Mal wenn die Lade aufbrach, war dies
verbunden mit Krieg, gegen geistige Mächte, die
die Vorwärtsbewegung des Volkes zu verhindern
suchten.

Migration als geistlichen Kampf

Eph 6,12  Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen <Mächte> der Bosheit in der Himmelswelt.

à Kampf nicht gegen natürliche Feinde

Die menschenleere Wüste zeigt, dass es nicht um den Kampf mit natürlichen Menschen geht sondern um einen inneren geistlichen Kampf.


Gott führte die Gemeinde durch eine Anzahl
verschiedener Umstände, um sie zu SEINER
Nation zu formen.


Migration ist damit eine Wanderschaft
  • von der Finsternis zum Licht
  • aus Knechtschaft in die Freiheit
  • von Gebundenheit in Beweglichkeit
  • von Sklaverei zu Besitz
  • von Unterdrückung zu Eroberung
  • von Beschränkung zu Überfluss
Gott gab die Bewegung vor (Wolke, Feuersäule), die Aufgabe des Volkes war es, der Bewegung Gottes zu folgen.

 
Ps 84,8  Sie gehen von Kraft zu Kraft. Sie erscheinen vor Gott in Zion.

 


1918 - 2009 Oral Roberts
1960er Charismatische Bewegung
 
 

1960er und 1970er Jahre
Jesus People Bewegung


 

1870 - 1922 William Joseph Seymour
Pfingstbewegung

1827-1898 Robert Pearsall Smith
Heiligungsbewegung

1800 - 1884 Johann Gerhard Oncken
Baptisten

1703-1791 John Wesley
Methodistische Bewegung

1496 - 1561 Menno Simons
Mennoniten

1483 - 1546 Martin Luther
Reformationsbewegungen
evangelisch-lutherische Kirchen

 

Gemeinde in den Nationen


Gründung und Aufblühen von Gemeinden unter den heidnischen Völkern

Verweltlichung der Kirche
Höhepunkt im Mittelalter
 

Petrus

... Heiden...

Pfingsten

Beginn der nt Gemeinde
... auf alles Fleisch

Christus

der Vorhang zerriss
 

Propheten

..
 

David

...
 

Mose


... wüste... Feuersäule

Abraham

durch dich sollen gesegnet werden alle Nationen